Im Vorübergehen, 2026
Im Vorübergehen
In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit Werden und Vergehen anhand der Schatten eines Baumes im Garten meiner Eltern. Nicht der Baum selbst ist zu sehen, sondern seine flüchtigen Projektionen, die sich mit dem Licht verändern, auflösen und neu formen. Als konstante Präsenz über viele Jahre hinweg bleibt der Baum verwurzelt, während sein Schatten den fortwährenden Wandel sichtbar macht. Die Arbeit bewegt sich zwischen Erinnerung und Gegenwart, in der Formen verschwimmen und an Stabilität verlieren. Die Fotografien verstehen Vergänglichkeit als etwas leise Beobachtetes – eine Transformation, die an Zeit, Ort und persönliche Geschichte gebunden ist.
Passing by
In this work, I explore becoming and passing through the shadows of a tree in my parents’ garden. Rather than the tree itself, the images show its fleeting projections—shifting, dissolving, and reforming with the light. A constant presence in my life, the tree stands rooted, while its shadow reveals continuous change. The work moves between memory and immediacy, where forms blur and lose stability. These photographs reflect impermanence as something quietly observed: a transformation tied to time, place, and personal history.
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