Aufbruch, 2025

Da ist er.

Dieser Moment, in dem sich plötzlich alles anders anfühlt. Nicht, weil die Welt im

Außen eine andere wäre, nein. weil ganz tief drin sich etwas verändert hat. Etwas Neues hat sich Bahn gebrochen. Nicht laut, nicht schrill … sondern auf leise, sickernde, beinahe zarte Weise mit immenser Kraft. 

Der Rubikon ist überquert.

Der point of no return ist da. 

Der Raum ist durchschritten. 

Fesseln gesprengt. Tränen versiegt. Durchlebt.

Enge besiegt. Geheilt.

Der Akkord ist beendet und die Pause erklingt leise, voller Spannung auf das, was nach ihr schwingt.


Aufbruch.

Kurz über der Schwelle zum Neuen fühlt sich das Vergangene alt und klar an. Wie ein Poesiealbum, in dem man liest. Erinnerungen. Abgeklärt. Einsortiert im Buch des Lebens. Fein ist der Übergang, ein Flügelschlag, eine Befreiung, ein Los-Lassen, ein Hinter–sich–lassen… eine Transformation, ein Aufbruch in ein neues Kapitel. Neuland.

 

Aufbruch.

 

Der innere Ruf hebt und weitet. 

Das Überschreiten der Erfahrung und der im Bewusstsein gegebenen Grenzen. Transzendenz. Ein neuer Raum hat sich eröffnet. 

 

Aufbruch.

 

Leben.

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